Hätte ich nicht schöner sagen können!

Leseranwalt

Vorsicht vor gefakten Artikeln

Samstag, 18. Oktober 2008 03:08

Wer gefälschte Waren wissentlich oder unwissentlich in Umlauf bringt, der bekommt wegen des Produktpiraterie-Gesetzes schnell Post vom Rechtsanwalt. Dieser fordert eine schriftlichte Erklärung, in der drin steht, dass man den Verkauf der besagten Ware unterlässt. Bei Nichteinhalten drohen hohe Geldstrafen.

Berliner Morgenpost

General Motors bietet Hummer-Marke an

Vor diesem Hintergrund stellt GM seine Geländewagenmarke Hummer nun auch offiziell zum Verkauf.

An Interessenten seien entsprechende Unterlagen versandt worden, bestätigte eine Hummer-Sprecherin dem “Wall Street Journal”.

[…] Angaben zum erhofften Preis und zum Zeitplan für den bereits seit Jahresmitte vorbereiteten Hummer-Verkauf machte die Sprecherin nicht. Letzten Aussagen des Managements zufolge beläuft sich der Wert von Hummer und der Fabrik zusammen auf 2 bis 4 Mrd. Dollar.

Quelle: punkt.ch

Danke an Ralf für den Tipp!

Thomas-Mann-Preis und der Markenschutz

Der Grund für die starke Anteilnahme lag womöglich nicht in der Person des bisher jüngsten Mann-Preisträgers, sondern am Städtekrieg zwischen Lübeck und München um einen solchen Preis.

[…] Bürgermeister Bernd Saxe, der den Preisträger Daniel Kehlmann herzlich begrüßte, ging in seiner Ansprache auf den peinlichen Vorfall ein. Wie berichtet, war der Präsident der Bayerischen Akademie der schönen Künste, Dieter Borchmeyer, vor wenigen Tagen auf die Idee gekommen, den bisherigen Großen Literaturpreis Bayerns in Thomas Mann-Preis umzubenennen. Offenbar gibt es auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften keinen Markenschutz.

Quelle: HL-live

Man kann den Bürgermeister beruhigen: Den Markenschutz gibt es, man muss ihn allerdings auch beanspruchen, z.B. durch eine Markenanmeldung.

Einige Beispiele:

Karlspreis
Registernummer: 30570603

DER BAYERISCHE FILMPREIS
Registernummer: 30243739

Adolf-Grimme-Preis
Registernummer: 30329836

Domains und Marken

Vor gut einem Jahrzehnt sei die Domain-Vergabe noch übersichtlich gewesen. Es habe generell weniger Spielraum gegeben – nur die Endungen „de“ und „com“ waren relevant – sowie weniger Firmen im Netz. „Aber seit gut drei Jahren hat sich die Sache kompliziert“, sagt Hoeren. Mehr Unternehmen entdecken das Internet für sich, so dass gerade große Firmen um ihre Marke fürchten. Also kaufen sie Domains, viel mehr als sie benötigen – denn sie können es sich leisten.

Quelle: Münstersche Zeitung