Markenpiraterie im Mittelalter

Wikinger fielen auf billige Schwert-Kopien herein

Das absolute Spitzen-Schwert des Frühmittelalters kam aus der Schmiede des sagenumwobenen Meisters Ulfberht. Doch bei weitem nicht alle Stücke mit dieser Marke waren echt. Im schlimmsten Fall wurde die Kopie erst im Kampf entlarvt – wenn die angebliche Wunderwaffe zersplitterte.

Mit einer Rolex für 20 Euro vom Straßenhändler sollte man tunlichst nicht tauchen gehen. Und eine Prada-Jeans aus dem Tunesienurlaub bekommt nach spätestens drei Wäschen kleine Ausstülpungen an den Nähten, die wie hundertfach vergrößerte Cellulitebeulen aussehen. Das ist okay, das nimmt man in Kauf.

Mit wirklich gravierenden Problemen sah sich jedoch ein Wikinger im frühen Mittelalter konfrontiert, wenn er entdeckte, dass sein Ulfberht kein echtes Ulfberht war. Denn die Plagiate dieser hochwertigen Schwerter konnten ihn Kopf und Kragen kosten.

Quelle: Spiegel Online

via Walfischbucht

WIPO: Tips for Holders of International Registrations Seeking Extension of Protection to the United States of America: Avoiding Provisional Refusals

Die World Intellectual Property Organization WIPO hat Informationen für Markenanmelder veröffentlicht, die im Rahmen der Internationalen Registrierung Markenschutz in den USA beantragen.

Preisträger des Plagiarius 2009

Die Jury traf sich am 17. Januar 2009 und vergab drei Preise, fünf gleichrangige Auszeichnungen und zwei Sonderpreise aus insgesamt 30 Einsendungen:

Alle Fotos zeigen jeweils links bzw. oben das Original und jeweils rechts bzw. unten das Plagiat

1. Preis

Elektronischer Händetrockner “HTE”
Original: Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, Holzminden
Plagiat: Vertrieb: isimax GmbH, Hess. Oldendorf

2. Preis

Kniebandage „GenuTrain®“
Original: Bauerfeind AG, Zeulenroda-Triebes
Plagiat: Deltai Medical & Health Articles (Suzhou) & Co., Ltd., Jiansu, VR China

3. Preis

Trolley „Carrycruiser“
Original: Reisenthel Accessoires, Gilching
Plagiat: Ningbo Future Import and Export Co., Ltd., Zhejiang, VR China
Vertrieb: Thuy Tien-Ta, Büsum

Quelle: Plagiarius

Die Plagiarius-Preisträger 2008 und 2009 werden im Rahmen der Sonderschau “Plagiarius” vom 13. – 17. Februar 2009 im Foyer 4.1 ausgestellt. Ab 19. Februar 2009 werden die aktuellen Preisträger im Museum Plagiarius in Solingen präsentiert. Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr

Alle weiteren Preisträger 2009 finden sich auf der Webseite der Aktion Plagiarius.

Aus Freenet wird Mobilcom Debitel

Äußeres Zeichen des neuen Konzerns mit mehr als 19 Millionen Mobilfunkkunden ist die einheitliche Marke “Mobilcom Debitel”, unter der langfristig alle Marken des Konzerns (auch Talkline und Klarmobil) zusammengefasst werden sollen. Erster Schritt ist die Umstellung von mehr als 900 Mobilcom- und Debitel-Shops auf die neue, grüne Marke.

Quelle: Welt-Online

DPMAdirekt 1.2 verfügbar

Das Deutsche Patent- und Markenamt informiert zur aktuellen Version 1.2 der Software DPMAdirekt.

Bereich Marke:

• Die Plausibilitätsprüfung der einzelnen Eingabefelder innerhalb der Oberfläche des Markeneditors wurde verbessert.

• Die Bildmarke wurde als eigenständiger Vorgang hinzugefügt. Somit existiert eine Unterscheidung zwischen Wortmarke, Wort-/Bildmarke und Bildmarke.

• Die Überprüfung der Bildauflösungen bzw. Bildgrößen erfolgt entsprechend den Bestimmungen der Markenverordnung.

• Im Fenster der Bildinformation wurde die Kalkulation der Bildbreite und –höhe von 80 dpi auf 300 dpi geändert.

• Im Feld „Farbige Eintrag –wörtliche Benennung der Farben“ wurde die Eingabe nicht erlaubter Wörter gesperrt. Eine Liste der gesperrten Wörter kann angezeigt werden.

• Das Waren- und Dienstleistungsverzeichnis kann nicht mehr als pdf-Datei angehangen werden.

Quelle: DPMA