Markenverband: Abschreckende Mindeststrafe für Markenpiraterie notwendig


Anlässlich seiner Jahrespressekonferenz informiert der Markenverband über das Geschäftsjahr 2005 und formuliert seine Forderungen für die Zukunft.

Die Markenartikelwirtschaft in Deutschland verspürt Rückenwind und meldet für das Geschäftsjahr 2005 steigende Umsatzzahlen. „Die Industrieumsätze an Markenwaren erreichten im vergangenen Jahr rund 361 Mrd. Euro. Dies bedeutet eine Zunahme um nominal 4 %“, sagte Markenverbandspräsident Franz-Peter Falke auf der Jahrespressekonferenz seines Verbandes am Dienstag in Hamburg.

Das Inlandsgeschäft sei dabei um 3,6 % auf 200 Mrd. Euro gewachsen. Der Export legte um 4,5 % auf 161 Mrd. Euro zu.

[...] Zur wirksamen Bekämpfung der Produkt- und Markenpiraterie als aggressiver Form von organisierter Kriminalität, die Arbeitsplätze vernichtet und lebensgefährlich für die Verbraucher sein kann, setzt der Markenverband große Hoffnungen auf eine baldige Verschärfung der strafrechtlichen Sanktionen.

Franz-Peter Falke: “In Abweichung von den Vorstellungen der Europäischen Kommission hält der Markenverband allerdings weniger Höchststrafen, als eine abschreckende Mindeststrafe für notwendig, damit das Risiko einer Freiheitsstrafe für den gewerblichen Fälscher eine mehr als nur theoretische Option wird. Darüber hinaus bedarf es der konsequenten Vernichtung gefälschter Ware sowie Einziehung der erwirtschafteten Gewinne und der mit der Fälschung im Zusammenhang stehenden Produktionsanlagen.“

Quelle: Pressemitteilung des Markenverbandes


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