Markenpiraterie im Mittelalter

Wikinger fielen auf billige Schwert-Kopien herein

Das absolute Spitzen-Schwert des Frühmittelalters kam aus der Schmiede des sagenumwobenen Meisters Ulfberht. Doch bei weitem nicht alle Stücke mit dieser Marke waren echt. Im schlimmsten Fall wurde die Kopie erst im Kampf entlarvt – wenn die angebliche Wunderwaffe zersplitterte.

Mit einer Rolex für 20 Euro vom Straßenhändler sollte man tunlichst nicht tauchen gehen. Und eine Prada-Jeans aus dem Tunesienurlaub bekommt nach spätestens drei Wäschen kleine Ausstülpungen an den Nähten, die wie hundertfach vergrößerte Cellulitebeulen aussehen. Das ist okay, das nimmt man in Kauf.

Mit wirklich gravierenden Problemen sah sich jedoch ein Wikinger im frühen Mittelalter konfrontiert, wenn er entdeckte, dass sein Ulfberht kein echtes Ulfberht war. Denn die Plagiate dieser hochwertigen Schwerter konnten ihn Kopf und Kragen kosten.

Quelle: Spiegel Online

via Walfischbucht

WIPO: Tips for Holders of International Registrations Seeking Extension of Protection to the United States of America: Avoiding Provisional Refusals

Die World Intellectual Property Organization WIPO hat Informationen für Markenanmelder veröffentlicht, die im Rahmen der Internationalen Registrierung Markenschutz in den USA beantragen.

MontagsMarken 08. KW

Die MontagsMarken sind bemerkenswerte Fundstücke, die an einem bestimmten Montag beim DPMA angemeldet wurden.
Zur MontagsMarke sind aber nur besondere Marken berufen, die lustig, skurril, prominent oder auch misslungen sind. Die Auswahl der Marken ist rein subjektiv.

Markenanmeldungen vom Montag dem 25.02.2008. An diesem Tag wurden insgesamt 384 Markenanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt eingereicht.

302008011943

Nizzaklassen: 32, 33

302008011998

Nizzaklassen: 29, 35, 43

302008009855

Nizzaklassen: 16, 25, 41

302008011656

Nizzaklassen: 03, 25, 35

Quelle: DPMA