Inbev will Anheuser-Busch übernehmen

Das am Mittwochabend nach US-Börsenschluss bekanntgewordene 46,3 Mrd. Dollar schwere Übernahmeangebot von Inbev war nicht mit dem US-Konzern abgesprochen. Inbev hat mit Marken wie “Beck’s” oder “Stella Artois” eine starke Position in Europa und in Schwellenländern. Anheuser-Busch ist mit “Budweiser” Marktführer in den USA mit einem Anteil von 48,5 Prozent.

Quelle: Handelsblatt

Interessant wäre auch, wie sich eine Übernahme auf den globalen Budweiser-Markenstreit auswirken könnte.

WIPO: Gebührenänderung Island

Die World Intellectual Property Organization WIPO informiert über eine Gebührenänderung bezüglich der individuellen Gebühren bei Beanspruchung Islands im Rahmen einer Internationalen Markenregistrierung.

Gebühren in Schweizer Franken:

Anmeldung

Für eine Nizzaklasse: 250.- CHF
Für jede weitere Nizzaklasse: 49.- CHF

Verlängerung

Für eine Nizzaklasse: 250.- CHF
Für jede weitere Nizzaklasse: 49.- CHF

Die Gebührenänderung wird mit Wirkung vom 19. Juli 2008 in Kraft treten.

Quelle: WIPO

Ein Mittel gegen Produktpiraterie?

Produktpiraten stehen schwere Zeiten bevor. Ein Gruppe deutscher Chemiker, Physiker und Sicherheitsingenieure hat einen geheimnisvollen Stoff entwickelt, der Originale vor illegalen Fälschungen schützen soll. Die Lanthanoidverbindung (LUM) riecht nicht, ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen, kann nicht kopiert werden und lässt sich nach Auskunft von Kay Laudien, Pressesprecher der Firma Swiss Authetication, nicht zerstören oder entfernen. Selbst in der Asche von verbrannten Gegenständen ist der einzigartige Stoff nachweisbar, denn die chemische Substanz ist außerordentlich unempfindlich, so Laudien.

Quelle: WELT

WIPO Handbook on Industrial Property Information and Documentation

Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat eine Aktualisierung des Handbuchs der gewerblichen Schutzrechtsinformation und -dokumentation herausgegeben. Das neue Handbuch steht in elektronischer Form ab sofort in englischer, französischer und spanischer Sprache unter http://www.wipo.int/standards zur Verfügung.

Quelle: DPMA

Regionale Unterschiede bei Gasthausnamen

Der häufigste Gaststättenname in Deutschland ist „(Zur) Linde“, der es auf 1 168 Nennungen im Telefonbuch bringt. In Baden-Württemberg dürfte sie diese Spitzenposition kaum einnehmen, weil man da über 500 Mal den „Adler“findet.

Das ist ein Hinweis darauf, dass es sehr wohl regionale Unterschiede bei der Verbreitung von Wirtshausnamen gibt, denn natürlich würde man ganz richtig einen „Hirsch“ eher in Württemberg, den „Hubertwirt“ in Bayern und den „Dorfkrug“ auf Sylt vermuten.

Quelle: DEHOGA Baden-Württemberg

Danke an Ralf für den Tipp!