Markenanmeldungen 69 072 (Veränderung zu Vorjahr + 0,0%)
Abgeschlossene Prüfungsverfahren 70 962 (- 2,9%)
– mit Eintragung 48 794 (- 2,1%)
Bestand 773 744 (- 0,5%)
Quelle: DPMA
markenrechtliches Sammelsurium
Markenanmeldungen 69 072 (Veränderung zu Vorjahr + 0,0%)
Abgeschlossene Prüfungsverfahren 70 962 (- 2,9%)
– mit Eintragung 48 794 (- 2,1%)
Bestand 773 744 (- 0,5%)
Quelle: DPMA
Laut M.I.C. hat Facebook die Blogger aufgefordert die Action-Figur aus den Verkaufsregalen zu entfernen. Sie haben nämlich in einem Detail gegen das Markenrecht verstoßen. Konkret handelt es sich dabei um den kleinen blauen Würfel mit dem weißen Facebook-“f”. Eine chinesische Anwaltsfirma wies die Erfinder der Figur darauf hin, dass “Facebook” und “f” auch in China als Marken eingetragen seien
Quelle: oe24.at
Das Facebook “f” findet sich auch im Register der Europäischen Gemeinschaftsmarken.

Registernummer: 6675474

Registernummer: 9151226

Registernummer: 9776601
Quelle: HABM
für Statistikfreunde hat das Europäische Markenamt HABM jüngst veröffentlicht.
Durch den Bericht zum Streit zwischen Louis Vuitton und der dänischen Künstlerin Nadia Plesner bin ich auf das lesenswerte Blog Innovationpartners aus Dänemark aufmerksam geworden.
Kristian E. Beyer beleuchtet die Themen des Geistigen Eigentums aus Sicht unserer nördlichen Nachbarn.
Fazit: Angucken!
Das Deutsche Patent- und Markenamt hat für die wichtigsten Zahlen 2010 zu den einzelnen Schutzrechten einen Überblick erstellt.
Schon zum zweiten Mal hat die dänische Künstlerin Nadia Plesner Stress mit dem Luxuslabel Louis Vuitton.
Stein des Anstoßes ist die Darstellung einer bewusst dem Markenprodukt nachempfundenen Handtasche am Arm eines afrikanischen Kindes. Beim ersten Verfahren zierte das Kunstwerk ein T-Shirt, aktuell ist es ein Bestandteil des Gemäldes Dafurnica.
Doch statt Freude zu empfinden ob des offensichtlichen Erfolges als Synonym für Luxus zu fungieren und öffentlichkeitswirksam eine großzügige Hilfslieferung nach Dafur zu organisieren, zerrt Louis Vuitton die Künsterin vor Gericht und sieht die eigene Marke dauerhaft beschädigt. Beschädigt wird die Marke mit Sicherheit, und zwar durch diese schwachsinnige wenig sinnvolle Aktion des Unternehmens. Lassen sich denn von den Hunderten von Euros, die jede dieser prächtigen Taschen kostet, nicht ein paar für gute PR-Berater abzwacken?
Bleibt zu hoffen, dass wenigstens Facebook, Paramount und Paris Hilton etwas entspannter reagieren.
Okay, Frau Plesner ist nicht Warhol und Handtaschen sind keine Dosensuppen – aber ich bin trotzdem froh, dass Campbell’s in den Sechzigern nicht gleich vor Gericht gezogen ist.