Radio 1 – Streit um Radiosender

Seit dem 17. März ist der ehemalige Sat.1-Chef Roger Schawinski mit seinem neuen Radiosender “Radio 1” in der Schweiz auf Sendung. Der eingängige Claim, mit dem Schawinski den Sender bewirbt lautet: “Nur für Erwachsene”. Leuten im Raum Berlin-Brandenburg dürfte beides recht bekannt vorkommen: Der RBB betreibt dort seit langem den Sender “Radio eins”, der als Claim ebenfalls “Nur für Erwachsene” hat.

[…] Roger Schawinski selbst bezeichnete das Vorgehen des RBB als “grotesk” und schloss kategorisch aus, den Namen zu ändern, den Claim fallen zu lassen oder die Verbreitung über das Internet einzustellen. Schließlich gebe es “weltweit unzählige andere Sender” mit dem gleichen Namen und man mache dem RBB als schweizerdeutsches Radio überhaupt keine Konkurrenz.

Quelle: DWDL

Plagiarius: Ausstellung “TEMPO”-Plagiate aus China

Im Jahr 1929 wurde von den Vereinigten Papierwerken Nürnberg ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt gebracht: das Papiertaschentuch. Der Markenname “Tempo” steht stellvertretend für das gesamte Marken-Genre und zählt seit vielen Jahren zu einem der bekanntesten deutschen Produkt-Standards.

Die Sammlung “Tempo”, die ab 26. April 2008 im Museum Plagiarius in Solingen gezeigt wird, ist eine Leihgabe von Christian Rommel, der bereits Ende der 80er Jahre, von Pakistan kommend in die Provinz Xinjiang (China) einreiste und dort seine erste “Tinpo”-Packung fand. Seitdem sind weit über 100 Variationen der Original “Tempos” dazugekommen.

Quelle: Plagiarius

Firmenname abgemahnt

Zurück auf Los oder 5000 Euro zahlen

Namen sind Schall und Rauch? Bettina Hass sieht das inzwischen anders. Besser: Ihre Erfahrung sagt ihr, dass dieser Spruch nicht stimmt.

[…] Wie vielen Unternehmensgründern war der damals 37 Jahre alten Frau ein sprechender Firmenname wichtig. In ihrem Fall wurde es „Glanz und Glamour“. Klang und klingt gut, hatte aber einen Fehler: Sie hatte ihn nicht schützen lassen.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

Alles nur geklaut

Experten schätzen den Schaden durch Marken- und Produktpiraterie in Deutschland auf jährlich rund 30 Milliarden Euro

Wer große Meister kopiert, erweist ihnen Ehre”, meinte der chinesische Philosoph Konfuzius einst gesagt. Allerdings freut sich längst nicht jeder über eine derartige Anerkennung. Wie zum Beispiel der Sauerländer Elektrogerätehersteller Cloer. Monatelang stritt sich das Arnsberger Unternehmen vor dem Kölner Landgericht mit dem Kaffeeröster Tchibo, weil der 2006 ein Waffeleisen verkauft hat, das einem Cloer-Gerät nicht nur ähnlich sah, sondern auch den gleichen Konstruktionsfehler aufwies.

Quelle: WELT ONLINE