WIPO: Sieg für Lamborghini

Die Automobili Lamborghini Holding S.p.A. hat vor dem Schiedsgericht der WIPO einen Erfolg im Verfahren um die Domain lamborghini.tv errungen.

(Fall Nr.: DTV2008-0010)
Automobili Lamborghini Holding S.p.A. v. Unity 4 Humanity, Inc.

Für das Kennzeichen Lamborghini führt das DPMA die prioritätsälteste Wortmarke unter der Registernummer 978150.

Das bekannte Logo der italienischen Sportwagenschmiede

findet sich unter der Nummer 03968252 im Markenregister des Harmonisierungsamtes.

Quelle: HABM

IP Karriere FORUM 2008

IP Karriere FORUM 2008
5. Dezember 2008 in München

Zum Flyer (PDF)

Aus dem Besucherbereich des IP Karriere Forum:

“Deshalb sind die Spezialisten für gewerblichen Rechtsschutz begehrt – ob sie nun aus dem Lager der Juristen oder dem der Techniker und Naturwissenschaftler kommen. Bei Patentanwälten bewegen sich die Einstiegsgehälter…oberhalb 70.000 Euro. Patentrechtsanwälte in Großkanzleien stehen dem finanziell nicht nach.”
Quelle: FAZ Hochschulanzeiger

“…wer auf die Nische Patentrecht setzt, braucht sich nicht um die Zukunft zu sorgen.”
Quelle: AZUR

“Markenführung- und -strategie sind deswegen ein boomendes Geschäft – mit Dutzenden Jobs für Spezialisten”
Quelle: Wirtschaftswoche

“Boom im Markenrecht”
Quelle: Markenblog (www.markenblog.de)

“Der 31-Jährige arbeitet seit September bei einer Münchner “Boutique”, die sich auf das Recht des geistigen Eigentums spezialisiert hat. Seine Bewerbung klappte, weil der Berliner nach seinem befriedigenden Examen einen neuen, internationalen Aufbaustudiengang in intellectual property absolviert hat, der nach einjähriger Studienzeit in Dresden und Exeter mit dem Grad Master of Laws (LL.M) abschloss.” Diese Zusatzqualifikation war mein Vorteil auf dem Arbeitsmarkt”, sagt er.”
Quelle: DIE ZEIT

“It (IP Law) has therefore grown into one of the world‘s fastest-growing fields of law. Responding to the enormous demand for lawyers with a sound knowledge of intellectual property law…”
Quelle: LL.M. Guide (www.llm-guide.com)

FAZ, AZUR, WIWO, ZEIT und MarkenBlog – bei der illustren Gesellschaft muss ich die Veranstaltung einfach erwähnen! Ein ausdrückliches Lob für die Quellenauswahl des FORUM Instituts!

DPMA: Rückgabe oder Vernichtung von Gegenständen oder Unterlagen, die zum Nachweis der Benutzung einer Widerspruchsmarke vorgelegt wurden

Das DPMA wird künftig in laufenden Widerspruchsverfahren bei den betreffenden Widersprechenden anfragen, ob Gegenstände und Unterlagen, die zum Nachweis der Benutzung einer Widerspruchsmarke an das Deutsche Patent- und Markenamt übermittelt wurden, nach Abschluss des Verfahrens zurückgefordert werden. Diese Anfrage entfällt, wenn der Wunsch auf Rücksendung bereits vorher geäußert wurde. Wird auf die Rücksendung verzichtet oder äußert sich der/die Widersprechende nicht, können die Unterlagen und/oder Gegenstände nach Ablauf eines Jahres nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Entscheidung über den Widerspruch vernichtet werden.

Bei bereits abgeschlossenen Verfahren wird auf ein individuelles Anschreiben verzichtet. Die oben erwähnten Gegenstände und Unterlagen können in diesen Fällen binnen eines Jahres nach dieser Veröffentlichung vernichtet werden, wenn keine Rückforderung erfolgt.

Quelle: DPMA Mitteilung des Präsidenten

Studie zur Produktpiraterie in China

Die Meldungen über dreiste Fälschungen asiatischer Herkunft häufen sich. Betroffen sind dabei nicht nur die legitimen Geschäftsinteressen innovativer deutscher Unternehmen, sondern auch die Sicherheit der Verbraucher. Gefälscht wird alles, was sich verkaufen läßt, und die Geldgier macht nicht einmal vor sicherheitsrelevanten Produkten oder lebenswichtigen Medikamenten halt.
Die Beschlagnahmezahlen des europäischen Zolls weisen China als das Hauptherkunftsland für Fälschungen aus. Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHK) zusammen mit dem “Arbeitskreis Deutsche Wirtschaft gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) e.V.” die bislang auf diesem Gebiet umfangreichste Umfrage unter deutschen Unternehmen im Chinageschäft durchgeführt. Ziel war es, konkreter als bisher zu ermitteln, in welchem Umfang die deutsche Wirtschaft von der Piraterie aus dem Reich der Mitte betroffen ist, sowie Ursachen und mögliche Ansatzpunkte der Bekämpfung besser zu analysieren.

Quelle: Asienkurier